Hardware des T23

  • Gehäuse schwarz, 30,3 x 25cm, zugeklappt 3,8cm dick
  • Displaydeckel aus Blech
  • 14“ TFT-Display, XGA (1024×768 Pixel) oder SXGA (1400×1050 Pixel)
  • Ultrabay2000 Slot, kann mit optischen Laufwerken, Festplatten, Akkus, Diskettenlaufwerken und anderem bestückt werden.
  • i830 Chipsatz
  • S3 SuperSavageIXC Grafikchip mit 16MB eigenem Speicher (kein shared-MEM)
  • mobile Pentium III-M Prozessor (Tualatin Kern) mit 1000 bis 1200MHz
  • 2,5“ IDE-Festplatten bis 250GB(?) (160GB laufen bei mir)
  • zwei 168Pin-SODIMM SD-RAM Speicherbänke, 512MB pro Bank, 1GB maximum.

Achtung: Das T23 ist sehr wählerisch was den Speicher angeht! Am besten nur „T23 getesteten“ RAM kaufen, oder online Bestellen und vom 14-tägigen Rückgaberecht gebrauch machen.

Prozessor

  • Mobile Pentium III-M Prozessor
  • 1133MHz, Speedstep auf 733MHz möglich (maximalausbau: 1200MHz)
  • 512kB 2nd-Level-Cache
  • wechselbar

miq@apfeltasche:~$ cat /proc/cpuinfo
processor       : 0
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 11
model name      : Intel(R) Pentium(R) III Mobile CPU      1133MHz
stepping        : 1
cpu MHz         : 731.500
cache size      : 512 KB
fdiv_bug        : no
hlt_bug         : no
f00f_bug        : no
coma_bug        : no
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 2
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 sep mtrr pge mca cmov pat pse36 mmx fxsr sse up
bogomips        : 1465.41
clflush size    : 32
power management:

Chipsatz & Grafik

Chipsatz

  • Intel 830

00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 82830 830 Chipset Host Bridge (rev 04)
        Subsystem: IBM ThinkPad A/T/X Series
        Control: I/O- Mem+ BusMaster+ SpecCycle- MemWINV- VGASnoop- ParErr- Stepping- SERR+ FastB2B- DisINTx-
        Status: Cap+ 66MHz- UDF- FastB2B- ParErr- DEVSEL=fast >TAbort- <TAbort- <MAbort+ >SERR- <PERR- INTx-
        Latency: 0
        Region 0: Memory at d0000000 (32-bit, prefetchable) [size=256M]
        Capabilities: [40] Vendor Specific Information <?>
        Capabilities: [a0] AGP version 2.0
                Status: RQ=32 Iso- ArqSz=0 Cal=0 SBA+ ITACoh- GART64- HTrans- 64bit- FW+ AGP3- Rate=x1,x2,x4
                Command: RQ=1 ArqSz=0 Cal=0 SBA- AGP+ GART64- 64bit- FW- Rate=x1
        Kernel driver in use: agpgart-intel
        Kernel modules: intel-agp

Grafik

  • S3 SuperSavage IX/C SDR
  • 16MB Speicher
  • AGP 4x

01:00.0 VGA compatible controller: S3 Inc. SuperSavage IX/C SDR (rev 05) (prog-if 00 [VGA controller])
        Subsystem: IBM ThinkPad T23 (2647-4MG)
        Control: I/O+ Mem+ BusMaster+ SpecCycle- MemWINV- VGASnoop- ParErr- Stepping- SERR- FastB2B- DisINTx-
        Status: Cap+ 66MHz+ UDF- FastB2B- ParErr- DEVSEL=medium >TAbort- <TAbort- <MAbort- >SERR- <PERR- INTx-
        Latency: 64 (1000ns min, 63750ns max), Cache Line Size: 32 bytes
        Interrupt: pin A routed to IRQ 11
        Region 0: Memory at c0100000 (32-bit, non-prefetchable) [size=512K]
        Region 1: Memory at e8000000 (32-bit, prefetchable) [size=64M]
        Region 2: Memory at e4000000 (32-bit, prefetchable) [size=64M]
        Region 3: Memory at e0000000 (32-bit, prefetchable) [size=32M]
        [virtual] Expansion ROM at e2000000 [disabled] [size=64K]
        Capabilities: [dc] Power Management version 2
                Flags: PMEClk- DSI+ D1+ D2+ AuxCurrent=0mA PME(D0-,D1-,D2-,D3hot-,D3cold-)
                Status: D0 PME-Enable- DSel=0 DScale=0 PME-
        Capabilities: [80] AGP version 2.0
                Status: RQ=32 Iso- ArqSz=0 Cal=0 SBA- ITACoh- GART64- HTrans- 64bit- FW- AGP3- Rate=x1,x2,x4
                Command: RQ=32 ArqSz=0 Cal=0 SBA- AGP+ GART64- 64bit- FW- Rate=x1
        Kernel modules: savagefb

Arbeitsspeicher

  • 2 Steckplätze für 168pol. SO-DIMM
  • SDR-RAM
  • Jeder Steckplatz kann max. 512MB aufnehmen –> Maximalausbau: 1024MB
  • T23 ist sehr wählerisch was Speicher angeht, am besten T23 getesteten RAM kaufen

Massenspeicher

  • UDMA100
  • max: ???GB
  • getestete Platten:
    1. ST9160821A (160GB) – funktioniert

Netzwerk

WLAN

Möglichkeit 1: Intern, MiniPCI Karte

  • ein MiniPCI Steckplatz für Erweiterungen
  • normalerweise steckt hier ein Modem
  • einige T23 Versionen haben 2,4GHz Antennen im Displaydeckel, erkennbar an kleinen Schlitzen an der Seite
  • T23 mit WLAN-Antennen haben entweder bereits ein 11Mbit (802.11b) Modul verbaut oder die Antennenanschlüsse hängen frei im MiniPCI-Slot
  • bei T23 ohne Antennen müssten welche im Unterteil verlegt werden (aufwändig!) im Deckel geht es nicht, denn der ist auch Blech
  • geringe CPU-Last
  • für Notebook bestmögliche Antennen

Möglichkeit 2: Extern, PC-Card / PCMCIA-Karte

  • bei mir: 32Bit PC-Card mit Atheros Chipsatz für a/b/g
  • Negativ:
    • Antenne steht über, Karte muss zum Transport entfernt werden
    • gleichzeitiger Betrieb von WLAN- und USB2.0-Karte nicht möglich, da außen zu dick
    • extra Karte muss immer mit rumgetragen werden
  • Positiv:
    • billig, ab 20€ gibts brauchbare Karten
    • Karten mit Antennenanschluss möglich
    • geringe CPU-Last
    • meist relativ gute Antennen

03:00.0 Ethernet controller: Atheros Communications Inc. AR5212/AR5213 Multiprotocol MAC/baseband processor (rev 01)
        Subsystem: Device 821f:81b9
        Control: I/O- Mem+ BusMaster+ SpecCycle- MemWINV- VGASnoop- ParErr- Stepping- SERR- FastB2B- DisINTx-
        Status: Cap+ 66MHz- UDF- FastB2B+ ParErr- DEVSEL=medium >TAbort- <TAbort- <MAbort- >SERR- <PERR- INTx-
        Latency: 168 (2500ns min, 7000ns max), Cache Line Size: 128 bytes
        Interrupt: pin A routed to IRQ 11
        Region 0: Memory at c4000000 (32-bit, non-prefetchable) [size=64K]
        Capabilities: [44] Power Management version 2
                Flags: PMEClk- DSI- D1- D2- AuxCurrent=375mA PME(D0-,D1-,D2-,D3hot-,D3cold-)
                Status: D0 PME-Enable- DSel=0 DScale=2 PME-
        Kernel driver in use: ath5k_pci
        Kernel modules: ath5k

Möglichkeit 3: Extern, USB-Stick

  • getestet mit Netgear WG111T
  • USB1.1 Schnittstelle begrenzt mögliche Transferrate auf ca. 1MB/sec
  • hohe CPU-Last
  • noch unpraktischer als PC-Card, da noch schneller abgebrochen
  • meist schlechte, da kleine Antennen
  • per USB-Kabel kann man den Stick an eine empfangsstarke Stelle hängen

Kabelgebunden

  • eingebauter 100MBit/s Ethernetchip
  • Intel EtherExpress 100
  • Chip sitzt auf kleiner Karte neben dem MiniPCI-Slot

02:08.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82801CAM (ICH3) PRO/100 VE (LOM) Ethernet Controller (rev 42)
        Subsystem: IBM ThinkPad A/T/X Series
        Control: I/O+ Mem+ BusMaster+ SpecCycle- MemWINV+ VGASnoop- ParErr- Stepping- SERR+ FastB2B- DisINTx-
        Status: Cap+ 66MHz- UDF- FastB2B+ ParErr- DEVSEL=medium >TAbort- <TAbort- <MAbort- >SERR- <PERR- INTx-
        Latency: 66 (2000ns min, 14000ns max), Cache Line Size: 32 bytes
        Interrupt: pin A routed to IRQ 11
        Region 0: Memory at c0200000 (32-bit, non-prefetchable) [size=4K]
        Region 1: I/O ports at 6000 [size=64]
        Capabilities: [dc] Power Management version 2
                Flags: PMEClk- DSI+ D1+ D2+ AuxCurrent=0mA PME(D0+,D1+,D2+,D3hot+,D3cold+)
                Status: D0 PME-Enable- DSel=0 DScale=2 PME-
        Kernel driver in use: e100
        Kernel modules: e100

  • Treiber: e100 Kernelmodul, alle aktuellen Kernel

56K Modem

  • Karte im MiniPCI Steckplatz
  • 56K WinModem
  • ungetestet, da Karte entfernt!

Stromversorgung

Netzteil

  • IBM Standardnetzteil
  • Primär: 100-240V bei 0,5-1,2A ~ (50-60Hz)
  • Sekundär: 16V, 4,5A = über Hohlstecker
  • Test mit T770 Netzteil (16V bei 3,5A): funktioniert, aber Display flackert und Mikrofon brummt stark
  • Test mit Auto-Netzteil:

Akku

  • Hauptakku: 10,8V / 5500mAh hält ca. 2h bei voller Kapazität
  • UltraBay-Akku: 10,8V / 3200mAh hält ca. 1h bei voller Kapazität
  • beide Akkus lassen sich im Betrieb wechseln, so kann z.B. der Hauptakku ausgetauscht werden, wenn der UltraBay-Akku noch Strom liefert.
  • UltraBay-Akku wird immer zuerst und vollständig (!) entladen
  • UltraBay-Akku sollte kurz bevor er ganz leer ist entfernt werden (schont den Akku)

Hardwareupgrades & Reparaturen

Im Auslieferungszustand war das T23 schon recht gut benutzbar für mich. Im laufe der Zeit haben sich aber doch einige Hardwareupgrades angesammelt. Vor Reparaturen oder Aufrüstarbeiten an Thinkpads sollte man sich das passende Hardware Maintenance Manual anschauen oder besser gleich ausdrucken. Im „HMM“ steht bis zur kleinsten Schraube jedes Teil beschrieben, wie man wo dran kommt und in welcher Reihenfolge man was erledigen muss.
Rechne ich die Anschaffungen, Reparaturen und Upgrades zusammen, komme ich mittlerweile locker auf den Kaufpreis eines neuen Notebooks.

WLAN

Mein T23 hat keine vorgerüstete WLAN-Karte und auch keine Antennen im Display verbaut, wie es bei einigen Modellen der Fall ist. Eingebaute Antennen erkennt man an kleinen Schlitzen seitlich am Display. Sind Antennen vorhanden, so kann die eingebaute Modemkarte oder bereits vorhandene 802.11b Karte durch ein aktuelles 11a, 11b oder 11n Modell ersetzt werden. Ich musste auf PCMCIA-Karten zurückgreifen, was mich aber nicht weiter stört.

  • Allnet Karte Prism 2.5 Chip: Meine alte 11Mbit PCMCIA-Karte habe ich zunächst weiter verwendet. Die Karte wird von allen aktuellen Linux-Distros out-of-the-box unterstützt.
  • NEC a/b/g Karte mit Atheros Chip: Diese Karte habe ich Ende 2006 als Ersatz für die Prism-Karte gekauft um endlich WPA-Verschlüsselung nutzen zu können. Bis K/Ubuntu 8.04 musste dafür der Madwifi-Treiber nachträglich installiert werden. K/Ubuntu 8.04 brachte den Treiber schon mit und neuere Kernelversionen enthalten eine komplett offene Version des Treibers. Diese spezielle Karte hhgabe ich damals wegen der Antennenbuchse ausgesucht, die ich bis heute nie verwendet habe.

Festplattentausch beim T23

Die vorhandene 30GB IBM Festplatte im 23er hat mir zwei Jahre lang ausgereicht, wirklich geräumig war sie aber nie. Im Sommer 2007 habe ich mir dann nach gründlicher Recherche eine Seagate Momentus 5400.3 (ST9160821A) mit 160GB Kapazität zugelegt. Die war günstig, funktionierte nach Erfahrungsberichten im Thinkpad und hatte einen hohen Datendurchsatz durch Perpendicular Recording. Die 160GB werden vollständig erkannt. Die lineare Leserate hat sich von ~20MB/sec bei der alten IBM-Platte auf ~45MB/sec mehr als verdoppelt. Den Geschwindigkeitszuwachs merkt man, gerade beim starten von Anwendungen, unter Linux recht deutlich.

Mainboardtausch

Häufige Abstürze –> „Fan Error“ –> Mainboard defekt? Gebrauchtes Board bei Lapstore gekauft, eingebaut, geht.

RAM für's T23

SD-RAM in SODIMM-Bauform in brauchbaren größen ist mittlerweile recht teuer. Das T23 hat zwei Speichersteckplätze die beide mit maximal 512MB bestückt werden können. Dazu ist das 23er etwas zickig was den eingesetzten Speicher angeht, es läuft nicht jeder Riegel.
Meine 256MB waren mir recht schnell zu wenig, beide Speicherbänke waren mit 128MB bestückt, also musste einer raus und ein 512MB Riegel rein. Gekauft habe ich den in der Bucht, als „T23 getestet“ und er funktionierte auf anhieb. Später wollte ich auf 1024MB aufrüsten. Der bestelle Speicherriegel wollte, trotz Bestellung beim Thinkpad-Händler, nicht in meinem Gerät laufen. Dank Fernabsatzgesetz war das aber kein Problem.
Nachwievor betreibe ich mein Thinkpad mit 640MB RAM, unter Kubuntu-Linux funktioniert das für allerweltsaufgaben wie Surfen, Chatten, Email, usw. auch wunderbar.

Ultrabay-Akku für's T23

ibm_thinkpad_t23_hardware.txt · Zuletzt geändert: 2010/01/29 16:25 (Externe Bearbeitung)
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